Schüleraustausch USA 2026

Im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms besuchen 7 Schülerinnen und Schüler, sowie 2 Betreuer, in der Zeit vom 29.3.2026 – 13.04.2026 unsere Partnerschule in South Dakota. Wir freuen uns riesig und hoffen auf viele bleibende Eindrücke, sowie unvergessliche Erlebnisse.


Die Amerikaner kommen nach Bad Lobenstein

In der Zeit vom 27.04.2026 – 10.05.2026 fand der Rücktausch mit unserer Gastschule aus Dupree/Wakpala statt. Zunächst verbrachten die Austauschschüler 2 Tage in München, wo sie erste Eindrücke von Deutschland sammeln konnten.

Am Mittwoch 29.04. war es dann soweit, wir empfingen die „Weitgereisten“ am Bahnhof in Hof. Die Schüler waren hier in Gastfamilien untergebracht. Mit einer Welcome-Party begrüßten wir am folgenden Tag unsere Gäste im Kulturbahnhof Bad Lobenstein. 

Während der Schulzeit wurden die Gastschüler aus den USA in verschiedenen Klassen integriert. Sie hielten interessante Präsentationen über die amerikanische Kultur und das amerikanische Schulsystem, bei denen sich unsere Schüler einen spannenden Einblick über die USA verschaffen konnten.

Unter anderem stand auch ein Besuch der Gedenkstätte „Laura“ an.

 Die letzten beiden Tage in Deutschland besuchten unsere Austauschschüler die Hauptstadt Berlin, um dort Sehenswürdigkeiten zu besuchen und sich über geschichtliche Ereignisse zu informieren. 


Tag 15/16: Roadtrip durch Süddakota

Mit dem Start unseres Roadtrips begann ein neuer, aufregender und letzter Abschnitt unserer Reise. Am 15. Tag starteten wir, was gleichzeitig auch bedeutete, dass wir uns von Dupree verabschieden mussten. Danach legten wir mehrere Zwischenstops ein, unter anderem am State Capitol in Pierre und am Corn Palace in Mitchel. Am Abend wartete dann das große Highlight des Tages und auch der eigentliche Grund für unsere Fahrt nach Vermillion: der „Powwow“. Dieses traditionelle Fest hat für die Einheimischen eine große Bedeutung und war auch für uns ein ganz besonderes Erlebnis, dass wir so schnell nicht vergessen werden. Anschließend sind wir alle müde ins Bett gefallen.

Der 16. Tag begann mit einem wunderschönen Stop am „Falls Park“, einem Park mit beeindruckenden Wasserfällen in der Stadt Sioux Falls. Auf dem Weg nach Rapid City machten wir noch weitere Zwischenhalte, wie bei der „Dignity of Earth and Sky“ und in den Badlands.

 

 

Am Abend im Hotel angekommen, ließen wir den Tag entspannt ausklingen. So konnten wir noch einmal auf die vielen Erlebnisse zurückblicken und feststellen, dass es ein gelungener Abschluss unserer Reise war. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir unsere Heimreise an.


Tag 12 -14: Die letzten Schultage in den USA

An den letzten Tagen in unserer Partnerschule haben wir noch einmal mehrere Präsentationen gehalten. Dies fiel uns nicht immer leicht, da einige der amerikanischen Schüler unkonzentriert und teilweise sehr laut waren, so dass wir unsere Präsentationen teilweise nur schwer halten konnten.  

Abends sind einige von uns, nach der Schule, mit Herr Prüller nach Eagle Butte gefahren um eine kleine Runde spazieren zu gehen und abschließend ein Eis zu essen. Auch an Tag 13  haben wir den Abend dort, bei einem Essen ausklingen lassen.

 

Nebenbei haben wir schon unsere Koffer gepackt, da wir am Samstag noch einen kleinen Roadtrip durch South Dakota starten wollen, bevor es am Montag zurück nach Deutschland geht. 


Tag 11: Präsentationstag

Heute haben wir unsere Präsentationen gehalten, die wir schon in Deutschland vorbereitet hatten. Unsere Themen waren Deutschland/Thüringen, das deutsche Schulsystem, unsere Schule, Traditionen und der Saale- Orla-Kreis. Wir konnten den Schülern in den Klassen und teilweise auch unseren Austauschschülern einen guten Einblick in unsere Heimat und unseren Alltag geben. Der Tag war sehr spannend und aufregend. Es hat Spaß gemacht, unsere Ergebnisse zu präsentieren und neues voneinander zu lernen.


Tag 10: Trip zum Devils Tower (Matho Thipila) nach Wyoming

Heute war ein ganz besonderer Tag, nicht nur weil wir endlich wieder einen richtigen Ausflug geplant hatten, sondern auch weil Frau Müller Geburtstag hatte. Wir haben extra eine kleine Überraschung für diesen Anlass vorbereitet. Leider konnten wir nicht all zu lange feiern, da es nach einem Stück Kuchen direkt mit unserem Ausflug losgehen sollte. Hierfür wurden wir von einem Bus abgeholt, der recht modern und komfortabel war.

Nach einer 2-stündigen Busfahrt in den Nachbarbundesstaat Wyoming kamen wir an unserem ersten Reiseziel an. Der Devils Tower, ein 386 m hoher Berg, der eine große Bedeutung für die Uhreinwohner hat. Hier hatten wir die Möglichkeit, zwischen zwei Routen zu wählen, die wir laufen konnten, um den Berg aus verschiedenen Perspektiven besichtigen zu können. Nach der Wandertour um den Berg herum mussten wir uns erstmal mit einem amerikanischen Burger mit Onion Rings stärken.

Anschließend fuhren wir ca. eine Stunde weiter nach Spearfish, um eine große Forellenzucht zu besichtigen. Hier werden die Fische gezüchtet und später in verschiedenen Gewässern ausgesetzt. Natürlich haben wir auch nach diesem Erlebnis eine kleine Stärkung gebraucht, somit trieb uns der eiskalte Wind zu Walmart, einem Riesenstore  mit typisch amerikanischer Wucht.

 

Letzter Stopp war der „Bear Butte“ Fels, ein weiterer wichtiger Ort für die Ureinwohner. Da wir aber schon recht spät dran waren und es draußen eisig kalt war, verzichteten wir auf eine längere Wanderung. Leicht erschöpft und voller neuer Eindrücke ging es dann zurück in unsere Unterkunft.


Tag 9: Backen nach amerikanischer Art

Den Ostersonntag haben wir entspannt begonnen. Nach einem ausgedehnten Frühstück haben wir nach verschieden amerikanischen Rezepten, Kuchen gebacken. Dies gelang allen ziemlich gut, trotz das es hier keine Maßeinheiten, wie z.B. Gramm gibt. Natürlich haben wir uns den Kuchen auch am Nachmittag schmecken lassen. Abends saßen wir noch gemeinsam am Lagerfeuer und haben den Abend ausklingen lassen. 


Tag 8:  Ausflug nach Eagle Butte

Und langsam fühlt sich alles nicht mehr ganz so fremd an. Die ersten Tage hatten wir sehr viele Eindrücke, aber inzwischen finden wir uns immer besser zurecht. Am Morgen haben wir, wie immer erstmal gefrühstückt. Diesmal gab es Bacon und Rührei. Danach sind einige von uns ein letztes Mal in dieser Woche einkaufen gegangen, da der Laden zum einen am Ostersonntag zu hat und zum anderen wir noch ein paar Dinge einkaufen mussten, weil wir am Sonntag etwas traditionell Amerikanisches backen wollen. Am Nachmittag wollten wir eigentlich ins Kino nach Eagle Butte gehen. Doch leider war der Andrang so groß, dass wir keinen Platz mehr bekommen haben. Wir mussten wieder einmal improvisieren. Nach einer kleinen Rundfahrt durch Eagle Butte und einem kurzen Halt am Gift-Shop, sind wir in ein typisch amerikanisches Fast Food Restaurant eingekehrt. 


Tag 7: Wenn ein Schneesturm den Plan durchkreuzt

Kaum zu glauben, wir sind schon bei Tag 7 unserer Reise angekommen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und jeder Tag hatte bis jetzt seine eigenen Highlights. Heute früh wurden wir einmal ganz anders geweckt, und zwar von Gabi mit einem Lied. Das einzig Gute war, dass wir keine Schule hatten, da es auch hier einen sogenannten „Easterbreak“ gibt. Doch dann eine riesige Überraschung,   alles voller Schnee. Nach dem Frühstück war uns also schnell klar, dass unser geplanter Ausflug wohl leider in den Schnee fällt. Schade eigentlich, aber irgendwie auch ein bisschen vorteilhaft. So hatten wir nämlich etwas Zeit, uns auszuruhen und einen Strauch nach deutscher Ostertradition zu schmücken.

 

Am Nachmittag haben wir dann 2 Stunden die Sprache der Einheimischen gelernt. Diese Sprache wird hier als „Lakota language“ bezeichnet. Wir haben vieles gelernt und auch viel gelacht. Zwischendurch kam ein Mitschüler von Liam mit dem Quad gefahren und hat uns ein paar Tricks gezeigt, ist dann aber im Schnee stecken geblieben und wir mussten ihm helfen. So ist auch der Nachmittag wie im Flug vergangen. Den Abend haben wir dann einfach entspannt ausklingen lassen. Man kann also abschließend sagen: es muss nicht immer alles nach Plan laufen, man kann sich auch spontan einen schönen Tag machen.


Tag 5/6: Schulleben in den USA

Unser 2. Schultag beginnt, da Schnee gemeldet war, begann die Schule erst 10:00 Uhr. Dort angekommen, hatten wir alle verschiedenen Unterricht, da wir in unterschiedlichen Klassen sind. Es wurden schnell neue Kontakte geknüpft und wir verbessern unser Englisch jeden Tag. Außerdem besuchen wir täglich den Lakota – Unterricht, eine sehr interessante Sprache der Native Americans. Nach dem die Schule zu Ende war, sind wir wieder ins YMCA gelaufen. Tägliche Einkäufe erledigen wir im „Lakota Thrifty Mart“, einem kleinen Einkaufsmarkt in unserem Ort. Nach dem Abendessen sind zwei Schülerinnen mit Frau Müller zu einer Moonparty gegangen, wo sie viel Interessantes über Bräuche und die Kultur der Lakota erfahren haben. Der Rest von uns ist mit Herr Prüller in unserem Hostel geblieben. Abends kam uns noch ein Mitschüler von Liam besuchen.

 

 

Am nächsten Tag war wieder Schule angesagt, aber auch wieder ab 10:00 Uhr. Vorher machten wir noch Frühstück im YMCA, was bei dem ein oder anderen schwer verdaulich war 😊. Die amerikanische Schule ist teilweise anders, als in Deutschland. Die Schüler werden im Radius von 40 Meilen, von dem Schulbus, zur Schule gebracht. Jede Schule besitzt hier ihre eigenen Busse. Die Lehrer haben ihre eigenen Unterrichtsräume, welche Sie mit viel Liebe zum Detail dekorieren und gestalten, um das Lernen von zum Beispiel Sprachen zu erleichtern. Außerdem hat jeder Schüler seinen eigenen Computer. Abends haben wir bei einer „Egg Hunt“ mitgemacht, eine Osterveranstaltung für die Kinder im Reservat, die vom YMCA organisiert wird. 


Tag 4: Erster Tag in unserer Gastschule in Dupree

Pünktlich um 7:25 Uhr holte uns der Schulbus an unserer Herberge ab. Die Aufregung war ziemlich groß, da keiner von uns wirklich wusste was auf uns zukommt. Als wir ankamen, gab es zunächst Frühstück, dass um ehrlich zu sein, etwas gewöhnungsbedürftig für deutsche Gewohnheiten ausfiel.  Danach wollten wir eigentlich mit unseren School- Buddys in die jeweiligen Klassen gehen, doch da manche Schüler einen Test geschrieben haben, durften wir nicht mit in den Unterricht. Ein Ersatz war schnell gefunden. Die ganze Gruppe ist in den Naturwissenschaftsunterricht gegangen. Trotz erster Bedenken, haben wir den Lehrer gut verstanden und der Unterricht hat richtig Spaß gemacht. Danach sind in unseren neuen Lieblingsraum gegangen - die Bibliothek! Die nette Bibliothekarin versorgte uns mit Pfefferminzbonbons, während wir den Tag geplant haben und unsere persönlichen Tagebücher geschrieben haben. Zum Lunch gab es Kartoffelbrei mit Hackfleischsoße und ein Salat.

Jetzt hat alles geklappt und wir konnten mit unseren School- Buddys in den Unterricht und noch ein wenig die Atmosphäre der jeweiligen Klassen kennenlernen. Die Schule endete um 15: 00 Uhr.

 

 

Am Nachmittag haben wir den kleinen Supermarkt im Ort besucht und uns mit Snacks und Getränken für den Abend versorgt.  Abendbrot gab es in der Schule. Als Tagesabschluss ging ein Großteil der Mädchen in einen Workshop, wo wir Hautcreme nach alten Traditionen und Ritualen der Native Americans hergestellt haben. Der Rest war im Hostel und hat sich um organisatorische Dinge gekümmert. 


Tag 3: Erstes Treffen mit der Gastschule und Ausflug in die Black Hills

Etwas müde aber dennoch hochmotiviert sind wir in unserem Hotel in Rapid City aufgewacht. Es war Zeit für unser erstes amerikanisches Frühstück. Außergewöhnlich süß und leider nicht jedermanns Geschmack.

Im Anschluss kamen auch schon die Schüler aus Dupree und holten uns mit einem echten amerikanischen Schulbus standesgemäß ab. Als unsere Koffer eingeladen waren, fuhren wir gemeinsam zu unserem ersten Highlight dem „Mount Rushmore“. Dort angekommen gab es eine kurze Fotoaktion und wir haben uns von den gigantischen Felsformationen beeindrucken lassen. Anschließend fuhren wir zum „Crazy Horse“, dort gab es ein ausgiebiges Mittagsbuffet. Dadurch hatten wir die Möglichkeit unsere Gastschüler besser kennen zu lernen. Nach dem Mittag bekamen wir eine Führung, wo wir mehr über das „Crazy Horse“ und dessen Bau erfahren haben.

 

Im Anschluss stand dann eine längere Fahrt zum Mammut Museum in Hot Springs an. Dort haben wir erst ein kurzes Video geschaut und danach während einer Führung noch mehr über die Knochen und Allgemeines zum Thema Mammut erfahren. Als Tagesabschluss fuhren wir dann zu einem „All you can eat“ Restaurant. Bevor wir dann den weiten Weg zu unserer Unterkunft auf uns nahmen, legten wir einen kurzen Stopp im Walmart ein. Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in der Jugendherberge in Dupree an. Da wir alle sehr müde waren, gingen wir nach dem Umziehen und Zähneputzen direkt in unser Bett. Abschließend kann man sagen das es ein Tag mit sehr vielen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen war. 


Tag 1 und 2: Anreise nach South Dakota

Am 28.03 um 13.20 Uhr ging unsere Reise los. Wir trafen uns zusammen mit der Regelschule in Bad Steben am Bahnhof und waren alle schon jetzt sehr aufgeregt und gespannt, was die Reise so mit sich bringen wird. Nach einer langen Verabschiedung von unseren Familien und einigen Tränen, die liefen, stiegen wir in den Zug mit einem leichten Hauch von Nervosität ein. Wir mussten insgesamt dreimal während der Zugfahrt umsteigen und vertrieben uns die Zeit mit essen, reden, Musik hören und lustigen Gesprächen untereinander. Anschließend ging es dann mit der S-Bahn zügig weiter und zum Schluss hatten wir das große Vergnügen, uns alle mit unseren Koffern in einen Bus zu quetschen.  Nachdem wir also den halben Tag gereist sind und mittlerweile vor Müdigkeit kaum noch wirklich gehen und stehen konnten, kamen wir endlich in unserem Hotel in München an und fielen tot müde in unsere Betten.

Der nächste Tag begann mit verschlafenen Gesichtern, morgens pünktlich 7.15 Uhr beim Frühstück. Anschließend ging es auch schon direkt weiter mit dem Aus-checken, was dem ein- oder anderen etwas Stress bereitete. Schließlich mussten noch die Zimmer und unser Handgepäck schnell in Ordnung gebracht werden. Nachdem uns dann 3 Shuttles vom Hotel in Richtung Flughafen transportiert hatten, ging der eigentliche Fiebertraum los. Es wurden Sicherheitskontrollen gemacht und unsere Koffer mussten abgegeben werden. Zum Glück verlief hier jedoch alles relativ reibungslos, auch wenn wir uns schon zuvor die schlimmsten Szenarien ausgemalt hatten.

 

Schließlich saßen wir erleichtert und voller freudiger Erwartung in unserem Flieger nach Chicago, wo wir recht zuvorkommend behandelt und versorgt wurden. Nach dem 9 Stunden Flug war es dann soweit. Wir mussten uns von den Schülern der Regelschule trennen und unseren Weg alleine fortschreiten.

 

Jetzt hieß es 5 Stunden am Flughafen in Chicago warten, bis wir endlich unseren Flug nach Rapid City durchführen konnten. Die Zeit vertrieben wir uns mit kurzen Übungsgesprächen auf Englisch, Suchen von neuen Vokabeln auf den Schildern ringsum, sowie Scherzen, Bilder machen und Tiktoks schauen. Also es war uns keinesfalls langweilig, trotz dass der Zeitunterschied von 7 Stunden sich langsam bemerkbar machte. Als wir endlich im Flieger nach Rapid City saßen, schliefen die meisten von uns sofort ein und haben nichts vom 2-stündigen Flug mitbekommen. In Rapid City angekommen, waren wir froh, dass unsere Reise reibungslos verlaufen ist. Alle kamen heil an, kein Koffer ging verloren. Der Airport-Shuttle brachte uns ins Hotel,  wo wir schneller als gedacht in unser Traumland verschwunden sind, um am nächsten Tag voller Kraft und Energie zu sein und unsere amerikanischen Partnerschüler zu treffen.